Cookie Consent by Privacy Policies Generator

Bärlauch

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z  Alle 

Bärlauch als Heilpflanze

Allgemeine Informationen

Der Bärlauch (Allium ursinum ) gehört zu der Pflanzenfamilie der Zwiebelgewächse. Er kommt in fast ganz Europa, Nordasien, Auwäldern und besonders an Laubwaldhängen vor. Der Bärlauch wird mittlerweile in Gärten gehalten. Er wächst in schattigen Laubwäldern und auf humusreicher Erde. Der Bärlauch verliert beim Trocknen einen großen Teil seines Aromas daher sollte man frische Pflanze verwenden. Es werden nur die jungen Blätter benutzt; roh und klein geschnitten oxidiert er und es entsteht eine schwefelhaltige Substanz namens Alliin. Dieser Stoff gilt als natürliches Antibiotikum und tötet Pilze.

Wirkungen

Der Bärlauch wirkt gegen

  • Appetitlosigkeit,
  • Asthma,
  • Bronchitis,
  • Fieber,
  • Frühjahrsmüdigkeit,
  • Blähungen,
  • Verdauungsstörungen,
  • Durchfall,
  • Würmer,
  • Bluthochdruck,
  • Arteriosklerose,
  • hohen Cholesterinspiegel,
  • Rheuma und
  • Hautreizungen.

Zudem wirkt der Bärlauch

  • adstringierend,
  • Galle treibend,
  • Stoffwechsel anregend,
  • antibiotisch,
  • blutreinigend,
  • entzündungshemmend,
  • harntreibend,
  • schleimlösend,
  • schweißtreibend und
  • tonisierend.

Verwechslungsgefahr

Beim Sammeln
Der Bärlauch wird immer wieder von Sammlern mit den Blättern des Maiglöckchens. Diese Pflanzen sind äußerst giftig. Die Vergiftungen können dabei tödlich sein. Von allen Pflanzen riechen nur die Bärlauch-Blätter beim Zerreiben mit dem Finger nach Knoblauch. Riechen die Blätter nicht nach Knoblauch, so handelt es sich wahrscheinlich um eine der giftigen Pflanzen.

Inhaltsstoffe

Der Bärlauch besteht aus Allicin, Vitamin C, ätherischem Öl: Vinylsulfid, Merkaptan, Mineralsalzen, Eisen, Schleim und Zucker.

Anwendungen

Tinktur bei Arteriosklerose
Geben sie die Bärlauch Blätter in einem Glas mit Schraubdeckel und übergießen Sie diese mit Doppelkorn oder Weingeist bis die Blätter komplett bedeckt sind. Lassen Sie das Ganze zwei bis sechs Wochen stehen und sieben Sie die Tinktur danach ab. Füllen Sie die Tinktur in eine dunkle Flasche und nehmen Sie zwei bis drei Mal am Tag 10-50 Tropfen ein.

Vorsicht

Der frische Bärlauch darf nicht in der Schwangerschaft angewendet werden. Er steht im Verdacht, Aborte auslösen zu können.

Disclaimer

Der Besuch dieser Seite und das Lesen der Inhalte ersetzt nicht den Besuch beim Arzt!
Ziehen Sie vor der Verwendung von Heilkräutern immer Ihren Arzt zu Rate, besonders bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden!

Werbungexterne Verweise