Zwiebel

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z  Alle 

Allgemeine Informationen

Die Zwiebel (Allium cepa) gehört zu der Pflanzenfamilie der Zwiebelgewächse und stammt ursprünglich aus den Steppengebieten des west- und mittelasiatischen Raumes. Die Zwiebel ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und wird schon seit mehr als 5000 Jahren als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze kultiviert.

Wirkungen

Die Zwiebel wirkt gegen

  • Husten,
  • Bronchitis,
  • Halsentzündung,
  • Heiserkeit,
  • Mittelohrentzündung,
  • Infektionen,
  • Fieber,
  • Kopfschmerzen,
  • Verdauungsschwäche,
  • Blähungen,
  • Durchfall,
  • Verstopfung,
  • Würmer,
  • Ödeme,
  • Geschwollene Füße,
  • Arteriosklerose,
  • Bluthochdruck,
  • Skorbut,
  • Diabetes,
  • Nierenschwäche,
  • Rheuma,
  • Gicht,
  • Haarausfall,
  • Insektenstiche,
  • Brandwunden,
  • Erfrierungen,
  • Furunkel,
  • Eitrige Wunden,
  • Hämorrhoiden,
  • Scheidenentzündung,
  • Blutergüsse,
  • Gebärmutterentzündung und
  • Eierstockentzündung.

Zudem wirkt die Zwiebel

  • antibakteriell,
  • antimikrobiell
  • auswurffördernd,
  • blutbildend,
  • entzündungshemmend,
  • harntreibend,
  • krampflösend,
  • schleimlösend,
  • vorbeugend gegen Osteoporose,
  • tonisierend,
  • Magen anregend,
  • varntreibend,
  • vorbeugend gegen altersbedingte Gefäßkrankheiten,
  • vorbeugend gegen altersbedingte Tumorleiden,
  • Herz stärkend und
  • Blutzucker senkend.

Inhaltsstoffe

Die Zwiebel besteht aus ätherischen Ölen, Vitaminen, u.a. Vitamin C, Allicin, Asparagin, Kalziumoxalate, Carotin, Cholin, Zitronensäure, Essigsäure, Phosphor, Fumarsäure, Gerbstoff, insulinähnliches Pflanzenhormon, Jod, Kaffeesäure, Linolsäure, Lithium, Lutein, Oleanolsäure, Oxalsäure, Rutin, Salicylate, senfölähnliches Glykosid, Schwefel, Trigonellin und Zink.

Anwendungen

Bei Diabetes
Die Zwiebel hilft den Blutzucker zu senken und sollte daher von Diabetikern regelmäßig roh zu sich genommen werden, wie zum Beispiel im Salat. Zudem sind Zwiebeln gesundheitsfördernd für die Gefäße, das Herkreislaufssystem und den Blutdruck.
Um die Schärfe der Zwiebel zu mildern, schneiden Sie die Zwiebel in kleine Würfel und bestreuen Sie diese mit etwas Salz. Lassen Sie das Salz eine viertel bis halbe Stunde einwirken. Geben Sie danach ein wenig Essig dazu und lassen Sie diesen ebenfalls eine viertel bis halbe Stunde einwirken. Danach schmecken die Zwiebeln mild und süß.

Bei Ohrenentzündung
Zerhacken Sie eine Zwiebel in kleine Stücke und wickeln Sie diese in ein dünnes Baumwolltuch ein. Erhitzen Sie den entstandenen Beutel über Wasserdampf. Legen Sie den Beutel nun auf das schmerzende Ohr und befestigen Sie es mit einem Schal oder einer Mütze. Lassen Sie das Ganze eine halbe Stunde einwirken. Wiederholen Sie dies drei Mal pro Tag.

Erwärmte Zwiebelscheiben
Schneiden Sie eine Zwiebel in Scheiben und erwärmen Sie diese. Legen Sie die Scheiben nun auf Geschwüre, Nagelbettentzündungen oder schlecht heilende Wunden.
Bei grippalen Infekten binden Sie mehrere Zwiebelscheiben um Ihren Hals fest und lassen Sie diese einwirken. Erneuern Sie diesen Umschlag nach einer halben Stunde.

Bei Insektenstichen
Schneiden Sie eine Zwiebel auf und reiben Sie die Stichstelle ein. Nach etwa fünf Minuten lässt der Schmerz nach. Zudem kommt es dadurch oft später nicht zur Schwellung der Stichstelle.

Zwiebelsaft
Frischer Zwiebelsaft hilft gegen Wasser in den Beinen und anderen Körperteilen. Bei Flechten, rheumatischen Schmerzen, Haarausfall und Schuppen reiben Sie den Zwiebelsaft an den betroffenen Stellen ein. Brüchige Finger- und Fußnägel gewinnen durch die Einreibung des Zwiebelsaftes neue Elastizität.

Disclaimer

Der Besuch dieser Seite und das Lesen der Inhalte ersetzt nicht den Besuch beim Arzt!
Ziehen Sie vor der Verwendung von Heilkräutern immer Ihren Arzt zu Rate, besonders bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden!

Werbungexterne Verweise