Johanniskraut

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Johanniskraut als Heilpflanze

Allgemeine Informationen

Das Johanniskraut (Hypericum perforatum) gehört zu der Pflanzenfamilie der Johanniskrautgewächse. Die Gattung besteht aus etwa 450 verschiedenen Arten. Das Johanneskraut ist weltweit verbreitet. Es fehlt allein in Wüsten, arktischen Regionen und im tropischen Tiefland. In der Naturheilkunde wird vor allem das Echte Johanniskraut verwendet.

Wirkungen

Das Johanniskraut wirkt gegen

  • Depressionen,
  • Angstzustände,
  • Bronchitis,
  • Halsentzündung,
  • Fieber,
  • Appetitlosigkeit,
  • Verdauungsschwäche,
  • Magenbeschwerden,
  • Darmentzündung,
  • Durchfall,
  • Hämorrhoiden,
  • Rheumatismus,
  • Gicht,
  • Blasenentzündung,
  • Bettnässen,
  • Gebärmutterkrämpfe,
  • Menstruationsbeschwerden,
  • Endometritis,
  • Wechseljahrsbeschwerden,
  • Zyklusunregelmäßigkeiten,
  • Vergesslichkeit,
  • Magen-Darm-Katarrh,
  • Magenschmerzen,
  • Nervosität,
  • Schlaflosigkeit,
  • Epilepsie,
  • Kopfschmerzen,
  • Migräne,
  • Hypochondrie,
  • Angstzustände,
  • Neuralgien,
  • Trigeminusneuralgie,
  • Ischias,
  • Hexenschuss,
  • Rückenschmerzen,
  • Muskelzerrungen,
  • Blutergüsse,
  • Quetschungen,
  • Verrenkungen,
  • Verstauchung,
  • Krampfadern,
  • Wunden,
  • Verbrennungen,
  • Beulen,
  • Geschwüre,
  • Ekzeme,
  • Schrunden,
  • Stichwunden,
  • Sensible Haut,
  • Gereizte Haut,
  • Trockene Haut und
  • Narbenschmerzen.

Zudem wirkt das Johanniskraut

  • abschwellend,
  • antibiotisch,
  • adstringierend,
  • antibakteriell,
  • beruhigend,
  • blutblidend,
  • blutstillend,
  • entzündungshemmend,
  • harntreibend,
  • krampflösend,
  • schleimlösend,
  • schmerzstillend und
  • tonisierend..

Inhaltsstoffe

Das Johanniskraut besteht aus Hypericin, Hyperforin, Flavonoiden, Bitterstoffen, Gerbstoffen, ätherischem Öl, Harz, Myristinsäure, Hyperinrot, Phytosterin, Stearin, Taraxasterol, Violaxanthin, Beta-Sitosterol und Phytosterolen.

Anwendungen

Gegen leichte Depressionen, Stimmungsschwankungen, Unruhe und Angst
Übergießen Sie einen Teelöffel Johanniskraut mit 250 ml kochendem Wasser. Lassen Sie das Ganze zehn Minuten ziehen und sieben Sie den Tee danach ab. Trinken Sie eine Tasse pro Tag.

Zur Reinigung und Entspannung der Haut
Geben Sie eine Handvoll getrocknete Blüten und Blätter des Johanniskrauts in eine schüssel mit kochendem Wasser. Halten Sie ihr Gesicht über den Dampf. Seien Sie jedoch vorsichtig. Der Dampf ist heiß und kann zu Verbrennungen führen. Halten Sie aus diesem Grund Ihr Gesicht nicht zu tief über der Schüssel.

Bei Entzündungen
Vermischen Sie Blüten des Johanniskrauts mit Öl. Lassen Sie das Ganze vier Wochen an der Sonne stehen. Sieben Sie das Öl ab und geben Sie es in eine dunkle Flasche. Reiben Sie die betroffenen Stellen drei Mal pro Tag mit dem Öl ein.

Zum ausgleichen des Blutdrucks
Vermischen Sie 30 g Mistel, 30 g Hirteltäschel, 20 g Johanniskraut und 20 g Schafgarbe. Übergießen Sie einen Teelöffel dieser Mischung mit einer Tasse kochendem Wasser. Lassen Sie das Ganze fünf Minuten ziehen und sieben Sie den Tee danach ab. Trinken Sie drei Tassen pro Tag.

Gegen Bettnässen bei Kindern
Übergießen Sie einen Teelöffel Johanniskraut mit 250 ml kochendem Wasser. Lassen Sie das Ganze zehn Minuten ziehen und sieben Sie den Tee danach ab. Lassen Sie das Kind am frühen Nachmittag eine Tasse trinken.

Vorsicht

Verwenden Sie das Johanniskraut nicht vor Sonnenbädern. Die Heilpflanze steigert die Empfindlichkeit gegenüber der Sonneneinstrahlung. Bei Verwendung von Johanniskraut wird die Wirkung von Medikamenten zur Unterdrückung unerwünschter Reaktionen des Immunsystems abgeschwächt. Auch die Wirkung von manchen AIDS-Medikamenten, Antibiotika, chemischen Antidepressiva, Herzglykoside, Gerinnungshemmer und mancher Antiepileptika wird verhindert. Zudem kann die Wirkung der Pille beeinträchtigt werden. Bei zu hoher Dosierung kann das Johanniskraut Schädigungen an Eizellen hervorrufen. Zudem kann es die Zeugungs- und Empfängnisrate beeinträchtigen.

Achtung

Gehen Sie bei Depressionen zum Arzt und lassen Sie sich behandeln. Das Johanniskraut kann nur bei leichten Depressionen helfen.

Disclaimer

Der Besuch dieser Seite und das Lesen der Inhalte ersetzt nicht den Besuch beim Arzt!
Ziehen Sie vor der Verwendung von Heilkräutern immer Ihren Arzt zu Rate, besonders bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden!

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