Walnussbaum

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Walnussbaum als Heilpflanze in der Naturheilkunde

Allgemeine Informationen

Der Walnussbaum (Juglans regia) gehört zu der Pflanzenfamilie der Walnussgewächse. Seine Früchte sind allgemein bekannt und weltweit zu finden. Verwendet werden, neben der Walnuss selbst, auch die heilenden Blätter des Baumes. Als Tee zubereitet reinigen Sie das Blut und helfen gegen Gicht.

Wirkungen

Der Walnussbaum wirkt gegen

  • Hauterkrankungen,
  • Appetitlosigkeit,
  • Magenschwäche,
  • Magenentzündung,
  • Darmentzündungen,
  • Darmschleimhautreizung,
  • Darmstörungen,
  • Verstopfung,
  • Gallenschwäche,
  • Rheuma,
  • Gicht,
  • Gelenkentzündungen,
  • Entzündungen im Mund -und Rachenraum,
  • Magenschleimhautentzündung,
  • Diabetes,
  • Gürtelrose,
  • Arteriosklerose,
  • Herzrhythmusstörungen,
  • Magen-Darm-Katarrh,
  • Zahnfleischentzündung,
  • Menstruationsbeschwerden,
  • Haarausfall,
  • Hautentzündungen,
  • Ekzeme,
  • Schuppenflechte,
  • Lidrandentzündungen,
  • Akne,
  • Pickel,
  • Hämorrhoiden,
  • Afterjucken,
  • infektiöse Ausschläge,
  • Fußpilz,
  • Fußschweiß,
  • übermäßige Schweißbildung,
  • Hühneraugen und
  • Warzen.

Zudem wirkt er

  • adstringierend,
  • anregend,
  • blutreinigend,
  • blutstillend,
  • entzündungshemmend,
  • antiseptisch,
  • harntreibend und
  • schmerzstillend.

Inhaltsstoffe

Der Walnussbaum besteht aus Gerbstoffen, Gerbsäure, Tannine, Bitterstoffen, Flavonoide, Juglon und ätherischen Ölen.

Anwendungen

Stärkung des Verdauungssystems
Übergießen Sie ein bis zwei Teelöffel Walnussblätter mit einer Tasse kochendem Wasser. Lassen Sie das Ganze zehn Minuten ziehen und sieben Sie den Tee danach ab. Genießen Sie ein bis drei Tassen pro Tag.

Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall
Der regelmäßige Verzehr von Walnüssen wirkt gegen Bluthochdruck und beugt Herzinfarkt und Schlaganfall vor. Zudem wird die Elastizität der Blutgefäße gefördert. Dadurch wird der Arteriosklerose vorgebeugt.
Der Verzehr der grünen, noch unreifen Nüsse stärkt die Verdauung und die Leber und reinigt das Blut. Zudem fördern sie die Durchblutung.

Bei Hautentzündungen, Ekzeme und Schuppenflechte
Verwenden Sie den Walnusstee in Form von Umschlägen, Badezusätzen oder Waschungen, um Hautentzündungen, Ekzemen und Schuppenflechten entgegenzuwirken. Walnussblätter äußerlich eingesetzt helfen gegen Akne, Fußpilz und Warzen.

Stärkung des Herzens
Übergießen Sie vier bis fünf Nusskämben mit einer Tasse heißem Wasser. Lassen Sie das Ganze zehn Minuten ziehen und sieben Sie danach den Tee ab. Trinken Sie zwei bis drei Tassen pro Tag. Als Nusskämben bezeichnet man die holzigen Leisten zwischen den Nusshälften. Der Tee eignet sich begleitend auch zur Behandlung von Herzrhythmus-Störungen.
Neben dem Tee können Sie auch eine Tinktur herstellen. Übergießen Sie dazu Nusskämben in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis die Nusskämben komplett bedeckt sind. Lassen Sie das Ganze zwei bis sechs Wochen ziehen. Füllen Sie die entstandene Tinktur in eine dunkle Flasche und nehmen Sie täglich 10-50 Tropfen ein. Die Tinktur kann mit Wasser verdünnt werden.

Vorsicht

Ältere Blätter und die grüne Schale der Walnuss enthalten Juglon. Dieser kann das Erbgut verändern.

Disclaimer

Der Besuch dieser Seite und das Lesen der Inhalte ersetzt nicht den Besuch beim Arzt!
Ziehen Sie vor der Verwendung von Heilkräutern immer Ihren Arzt zu Rate, besonders bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden!

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